
Insgesamt gibt es im Kreis Coesfeld und dem Münsterland knapp 800 Zählstellen. An der Hälfte der Stellen sitzen menschliche Zähler. Das ist nötig, um Fahrzeuge zu unterscheiden, wie Fahrräder, Motorräder, Lieferwagen, Busse oder Lastwagen. Die andere Hälfte übernehmen elektronische Zähler. Wie Schleifen in der Fahrbahn, oder kleine Geräte in Leitpfosten oder an Schildern. Sie sind auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Aus diesen Daten ermitteln die Verkehrsexperten, wie sich die Situation auf den einzelnen Straßen entwickelt hat. Das ist wichtig für die weitere Planung. Wie sieht es zum Beispiel auf der wichtigen Verbindungsstrecke B 474 zwischen Coesfeld und Dülmen aus? Hat der Verkehr auf der Landstraße zwischen Senden und Appelhülsen zugenommen? Und wie sicher ist die Landstraße zwischen Darfeld und Osterwick? Das wären einige Beispiele. Die Verkehrszählung geht bis Oktober. Eigentlich hätte sie schon im vergangenen Jahr stattgefunden, wegen der Pandemie hatte der Landesbetrieb sie verschoben.
