Anzeige
KREIS: Landrat nach Flüchtlingsgipfel
Teilen:

KREIS: Landrat nach Flüchtlingsgipfel

Kreis Coesfelds Landrat Christian Schulze Pellengahr ist nicht ganz zufrieden mit den Ergebnissen des Bund-Länder-Flüchtlingsgipfels. Dieses Fazit zieht er heute einen Tag danach.

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.03.2024 06:25

Anzeige

Immerhin solle der Weg in die Arbeit beschleunigt werden. Das sei positiv, aber die Bürokratiehürden für Unternehmen seien immer noch viel zu hoch. Es gelte also Bürokratie abzubauen - gleiches gelte beim Thema Rückführen von Asylbewerbern. Auf Druck der Städte und Gemeinden bekommen diese zwar immerhin inzwischen etwas mehr Geld für's Unterbringen von Flüchtlingen vom Bund - das reiche am Ende aber leider immer noch nicht aus. Ebenso müssten Bund und Länder noch mehr Unterstützen beim Schaffen von geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten. Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld haben schon viel getan, um die vielen Flüchtlinge unterzubringen, die sie zugewiesen bekommen. Irgendwann sind aber auch hier die Kapazitäten endlich. Gut sei aber, dass die Bezahlkarte für Asylbewerber einen Rahmen bekommen soll. Der Landrat setzt darauf, dass Bund und Länder die Städte und Gemeinden hier also doch beim Einführen unterstützen. Das sei auch nötig, damit kein Flickenteppich entsteht. Gut sei auch, dass die Asylverfahren beschleunigt werden sollen. Dafür wollen Bund und Länder neue Stellen schaffen, damit Anträge schneller bearbeitet werden können.

Anzeige
Anzeige
Anzeige