
Landwirte entzünden sie gegen 17 Uhr als Mahnfeuer. Das ist Teil ihres Protests gegen geplante schärfere Regeln zum Beispiel beim Düngen und dem Insektenschutz. Rund 20 Mahnfeuer sollen kreisweit brennen - unter anderem in Senden, Seppenrade, Lüdinghausen und Dülmen. Landwirt Sebastian Ehrmann aus Senden entfacht heute selbst ein Mahnfeuer an der B 235 Richtung Autobahn. Er erhofft sich von der Aktion mehr Mitspracherecht bei politischen Entscheidungen. Außerdem wollen er und seine Kollegen mit Menschen im Kreis Coesfeld ins Gespräch kommen. In den vergangenen Wochen hatten Landwirte schon mehrmals protestiert - unter anderem mit Treckerdemos. Sehr viele junge Landwirte beteiligten sich an den Protesten. Deshalb plant der landwirtschaftliche Kreisverband demnächst ein Treffen mit jungen Landwirten, um mit ihnen über die Zukunft der Landwirtschaft zu sprechen und Ideen zu entwickeln.