
Anders als LKW sind Landwirte mit ihren schweren Treckern hauptsächlich auf Äckern unterwegs und schädigen so die Straßen kaum. Bisher bekommen sie deshalb einen Teil der Steuer auf Diesel zurück. Außerdem sind landwirtschaftliche Fahrzeuge von der KfZ-Steuer befreit. Beides soll wegfallen. Dagegen wehrt sich unter anderem Landwirt Henrik Rohoff aus Dülmen. Er ist gemeinsam mit anderen Landwirten heute nach Berlin gefahren. Sollte die Bundesregierung bei den Sparplänen bleiben, sieht er Wettbewerbsnachteile für die deutsche Landwirtschaft. Mehr Lebensmittel kämen dann künftig aus dem Ausland. Das bedeute längere und damit klimaschädlichere Transportwege. Außerdem könnten die Preise für Lebensmittel für uns Kunden dadurch weiter steigen. Die Sparpläne in der Landwirtschaft sind Teil eines Pakets, um das Haushaltsloch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu schließen.



