
Das milde Wetter in diesen Tagen führt dazu, dass das Getreide auf den Feldern Frühlingsgefühle bekommt und sich erste grüne Triebe bilden und wachsen. Gibt es dann wieder einen Frosteinbruch, schadet das dem Wintergetreide. Zudem hoffen derHiddingseler Michael Uckelmann vom landwirtschaftlichen Kreisverband und seine Kollegen, dass es mehr regnet. Zwar ist im vergangenen Jahr tüchtig etwas heruntergekommen. Doch auf den lehmigeren Böden stehen bei Regen lange Pfützen, in sandigeren Böden versickert das Wasser schneller. Der Grundwasserspiegel hat noch lange nicht sein altes Niveau erreicht. Wetterextreme gibt es durch den Klimawandel häufiger. Landwirte versuchen sich gegen kommende Dürrezeiten zu wappnen. Unter anderem pflanzen sie Zwischenfrüchte auf den Feldern an, um sie als Dünger anschließend unterzupflügen. Das hilft dem Boden, mehr Wasser zu speichern. Auch setzen die Landwirte auf weitere Feldfrüchte, wie Roggen und Gerste, die gut für trockenere Standorte geeignet sind.