
Anders als im Vorjahr erfolgen die Abordnungen diesmal ausschließlich einvernehmlich. Kolleginnen und Kollegen haben sich freiwillig gemeldet, um Lücken zu füllen und guten Unterricht für alle Grundschulkinder zu ermöglichen. Das lobt Simone Flissikowski von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Kreis. Sie hofft, dass das in den kommenden Jahren weiter so klappt. Klar sei, dass Abordnungen wegen des Lehrermangels noch länger nötig sind. Der Verband Bildung und Erziehung im Kreis wünscht sich außerdem, dass die Bezirksregierung weiter an der Kommunikation im Abordnungsverfahren arbeitet. Für Schulen sei es wichtig frühzeitig zu wissen, wie viele Kollegen abgeordnet werden. In diesem Jahr sind es aus dem Kreis Coesfeld 27 Grundschullehrer und -lehrerinnen. Außerdem sollte es einen besseren Ausgleich für die zusätzlichen Fahrtkosten geben und eine zeitliche Entlastung.