
Um das Ansteckungsrisiko in der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten, sollen Schulen und Kitas Räume besonders gründlich lüften. Die Fenster einfach offen stehen lassen, geht jetzt nicht mehr. Am Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen soll ein besonderes Schulprojekt helfen. Ein Lehrer baut gemeinsam mit Schülern CO2-Messgeräte mit einem Ampelsystem. Springt die Anzeige auf gelb, ist das für den Lehrer das Signal bald die Fenster zum Lüften zu öffnen. Erste Geräte zum Testen sind fertig, in den kommenden Wochen will die Projektgruppe alle Schulklassen damit ausstatten. Die Edith-Stein-Hauptschule in Senden beispielsweise setzt auf Stoßlüften. Bis zu dreimal pro Schulstunde reißen die Lehrer hier die Fenster für ein paar Minuten auf. In den Kitas der Anna Katharina Gemeinde in Coesfeld gehört regelmäßiges Stoßlüften ebenfalls dazu. In der Havixbecker Kita Rasselbande lüften die Erzieherinnen vor allen dann die Gruppenräume durch, wenn die Kinder gerade woanders sind, zum Beispiel in einem anderen Raum zum Mittagessen.