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KREIS: Maßnahmen gegen Desinfektionsmittelklau
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KREIS: Maßnahmen gegen Desinfektionsmittelklau

Krankenhäuser im Kreis bereiten sich darauf vor, mehr Corona-Patienten aufzunehmen. Ihre Zahl steigt täglich. Aktuell gibt es im Kreis 30 bestätigte Infektionen.

Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2020 05:54

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Und dann das: Weil Desinfektionsmittel in Drogeriemärkten derzeit kaum zu bekommen sind, verschwinden die Mittel wie von Geisterhand aus Krankenhäusern und deshalb reagieren Krankenhäuser im Kreis gegen den Desinfektionsmittel-Klau jetzt. Die Christophorus-Kliniken in Nottuln, Coesfeld und Dülmen zeigen den Diebstahl jetzt immer bei der Polizei Mal an, sobald wieder etwas wegkommt. Auf den Besucher-Toiletten in den Krankenhäusern gibt es schon keine Desinfektionsmittel mehr, damit sie keiner heimlich einstecken kann. Das haben Mitarbeiter des Marienhospital in Lüdinghausen auch schon erlebt: Da schließen sich Menschen auf den Toiletten ein und stecken sich die Desinfektionsmittelflaschen in die Tasche. Jeden Diebstahl bemerken Mitarbeiter sofort, da sie in Listen haargenau aufschreiben, wo neue Behälter nötig sind.


Vorräte an Desinfektionsmitteln, Schutzkleidungen gibt es in den Kliniken in Coesfeld, Dülmen und Nottuln bislang noch genug. Nur beim Mundschutz müssen die Helfer acht geben, nicht zu verschwenderisch zu sein. Hier wäre jeder Diebstahl dementsprechend doppelt ärgerlich. Das Marienhospital in Lüdinghausen ist aktuell gut versorgt mit Hygiene- und Schutzmitteln.


Münsterlandweit gibt es mittlerweile 130 bestätigte Fälle. Heute Vormittag stellt die Bezirksregierung neue Corona-Zahlen vor.

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