
Geplant ist unter anderem Vorräte von besonders wichtigen Medikamenten anzulegen.
Für die Ascheberger Gemeinschaftspraxis Erfmann und Matthies gehört es zur täglichen Routine zu schauen, welche Alternativen es zu bestimmten Medikamenten gibt. Ähnlich sieht es in der Praxis van Dyck und Morave aus. Zuletzt waren Antibiotika gar nicht mehr lieferbar und die Suche nach wirksamem Ersatz schwer. Oft klappern Patienten viele Apotheken ab und nehmen dazu weite Wege in Kauf, sagt der Nottulner Arzt Sascha Schönhauser. Das kostet Nerven, Zeit und Geld. Apotheken schicken regelmäßig eine Liste, was da ist und was fehlt. Und der Praxis Prenger-Berninghoff in Dülmen ist ein enger und regelmäßiger Austausch mit den Apotheken ganz wichtig. Denn sie haben den bessern Überblick.
Über die Vorschläge der EU-Kommission gegen Medikamentenengpässe müssen noch das Europaparlament und die EU-Staaten beraten.