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KREIS: Medikamenten-Knappheit verschärft sich
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KREIS: Medikamenten-Knappheit verschärft sich

Familien und Kinderärzte sorgen sich, Medikamente für kranke Kinder sind schon knapp und der Engpass verschärft sich.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.05.2023 11:19

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Davon geht der Havixbecker Dieter Göhler, der Sprecher der Kinderärzte im Kreis aus. Er vernutet nicht, dass sich die Situation in absehbarer Zeit entspannt. Unter anderem sind Fiebermittel, Antibiotika und Asthma-Medikamente nicht mehr leicht zu bekommen. Und mit Alternativen sind die Kinderärzte alles andere als glücklich. Denn beispielsweise sind Reserve-Medikamente für beispielsweise Scharlach für noch schwerere Krankheiten gedacht. Das erhöhe das Risiko von Nebenwirkungen. Um den Engpass abzufedern, will NRW die Einfuhr von Antibiotika-Säften für Kinder durchsetzen. Diese Säfte sind in Deutschland nicht zugelassen. Apotheken hierzulande sollen künftig ein Medikament aus Spanien, das keine deutsche Verpackung hat, hier ausgeben. Kinderärzte sehen allerdings die Gefahr, dass es dadurch langfristig in Spanien an entsprechenden Medikamenten mangelt. 


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