
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Krankenkasse knapp 360 Fälle. Fast ein viertel mehr als im Vorjahr. Am häufigsten sind Genitalwarzen, Virushepatitis B, Herpes, Chlamydien und Syphilis. Eine Infektion mit Chlamydien kann zum Beispiel zu Unbruchtbarkeit führen, Hepatitis und HP Viren können Krebs zur Folge haben. Frühzeitig erkannt lassen sich Geschlechtskrankheiten in der Regel gut behandeln und meist auch heilen. Noch besser ist vorzubeugen und sich beim Sex zum Beispiel mit Kondomen zu schützen. Mädchen und Jungen können sich durch eine Impfung vor dem ersten Sex gegen HP-Viren schützen. zur Früherkennung gibt es im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.liebesleben.de.