
Damit reagiert Schulministerin Dorothee Feller darauf, dass es bei vielen Schülern beim Lesen, Schreiben und Rechnen hapert. Grundsätzlich findet es
Simone Flissikowski von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Kreis Coesfeld es richtig Basiswissen zu stärken. Noch sinnvoller wäre es aber den Schulen zu ermöglichen Schüler individuell und in kleinen Gruppen zu fördern. Der Lernerfolg der Schüler hänge von sehr individuellen Faktoren ab, unter anderem vom sozialen Umfeld. Wichtig sei außerdem auch andere Fächer nicht aus dem Blick zu verlieren und soziale Fähigkeiten bei den Schülern zu fördern. Christian Pennekamp vom Verband Bildung und Erziehung findet die Idee Basiswissen zu stärken grundsätzlich auch in Ordnung. Allerdings fragt er sich, wie das mit den zusätzlichen Mathe- und Deutschstunden klappen soll, ohne dass andere Fächer auf der Strecke bleiben. Der Sport-, Musik- oder Kunstunterricht dürfe nicht leiden. Die Fächer seien genauso wichtig, damit Kinder sich gut entwickeln.