
Heute haben die Wissenschaftler erste Ergebnisse vorgestellt. Bislang haben die Wissenschaftler 200 Verdächtige und 300 Opfer im Zeitraum zwischen 1945 und 2018 identifiziert. Bei den Gesprächen mit Betroffenen reichten die Vorwürfe von anzüglichen Kommentaren bis zu schwerem sexuellem Missbrauch über Jahrzehnte. Diese befragten Opfer waren im Schnitt elf Jahre alt und zu 90 Prozent männlich. Die Forscher, darunter der Wissenschaftler David Rüschenschmidt wollen jetzt klären, inwieweit Täter sich untereinander geholfen und gedeckt haben. Diesen Hinweisen gehen die Forscher weiter nach, um die Missbrauchsfälle im Bistum Münster weiter aufzuklären. Die abschließenden Ergebnisse soll es im Frühjahr in zwei Jahren geben. Das Forscherteam will dann auch Namen nennen.