
Der zuständige Förster Matthias Schulte-Everding entdeckt auf seinen Streifzügen durch's Unterholz immer wieder aufgeschüttete Rampen und ausgebuddelte Steilkurven. Das Werk von Mountainbikern. "Seltene Tierarten werden massiv gestört", sagt Schulte-Everding. Ein Waldbesitzer habe ihm berichtet, das einige Fahrradfahrer sogar nachts mit Stirnlampen durch den Wald fahren. "Das ist für die Tierwelt nicht gut, wenn selbst in den Nachstunden, wo es eigentlich ruhig sein sollte und sich die Tiere bewegen, diese auch noch gestört werden."
Das Problem mit den Mountainbikern gibt es kreisweit. Förster tauschen sich deswegen aus und suchen Ideen, um zu verhindern, dass die Mountainbiker ihre Pisten in den Wäldern bauen.
Auch die Jäger im Kreis sind besorgt. Sebastian Meyer vom Hegering Rosendahl zum Beispiel bittet die Spaziergänger darum, nur auf den Waldwegen zu laufen. Wer im dichten Unterholz unterwegs ist, könnte Tiere stören und sie stressen.