
Nachhilfelehrer im Kreis Coesfeld richten sich darauf ein, dass sie dann viel zu tun bekommen. Trotz Corona-Pandemie kehrt wieder etwas mehr Schulalltag ein. Vor den Ferien gab es ja keine Sitzenbleiber, im neuen Schuljahr dürften die Noten aber wieder mehr in den Vordergrund rücken. Deshalb geht zum Beispiel der Leiter der Schülerhilfe in Nottuln und Senden, Michael Klinkhammer, davon aus, dass wieder mehr Eltern ihre Kinder zur Nachhilfe schicken. Das erwartet auch die Studienkreis Nachhilfe an ihren Standorten in Coesfeld und Dülmen. Spätestens nach den ersten Klassenarbeiten würden Eltern und Schüler deutliche Lernlücken erkennen. Besonders groß sei die Nachfrage in der Regel in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch. Ähnlich sieht das Beatrix Althaus, die Leiterin der Schülerhilfe in Coesfeld. Durch die Coronakrise und das lange Lernen zuhause hätten wahrscheinliche einige Schüler Stoff aufzuholen. Die Nachhilfe-Anbieter haben für den Unterricht Hygienekonzepte aufgestellt: Tische sind weiter auseinandergerückt, viele Lerngruppen sind kleiner als sonst und teilweise herrscht auch an den Sitzplätzen Maskenpflicht.