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Dieser neue Fragebogen enthält unter anderem die Frage zur Anzahl der Sexualpartner und den Sexualpraktiken. Solche intimen Fragen könnten potenzielle Spender abschrecken. Bislang habe noch niemand wütend ein Spendelokal verlassen, sagt Claudia Müller vom Blutspendedienst für den Kreis Coesfeld. Doch erst in rund drei Monaten kann der Blutspendedienst nachvollziehen, ob der neue Fragebogen Spender abhält. Die Blutspende-Bereitschaft nehme aktuell eher durch andere Faktoren ab. Unter anderem durch die Grippewelle. Den neuen Fragebogen gibt es, da nun auch homosexuelle Männer Blut spenden dürfen. Sie waren bislang wegen eines höheren Infektionsrisikos von der Blutspende ausgeschlossen.
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