Anzeige
KREIS: Neues Verfahren bei Lehrerabordnungen
Teilen:

KREIS: Neues Verfahren bei Lehrerabordnungen

Im neuen Schuljahr ist es voraussichtlich wieder nötig, dass Lehrer aus dem Kreis Coesfeld und dem Münsterland Lücken in unterversorgten Regionen wie dem Ruhrgebiet füllen müssen. Und das Verfahren sorgt zurzeit für viel Gesprächsstoff im Kreis. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts im vergangenen Jahr, hat die Bezirksregierung Münster ihr Auswahlverfahren geändert.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.03.2025 04:58

Anzeige

Im vergangenen Jahr hatten Schulen auf Bitte der Bezirksregierung eine Vorauswahl getroffen und das hatte das Gericht bemängelt. In diesem Jahr liegt das Verfahren komplett bei der Bezirksregierung. Ihr Ziel ist es, dass jede Klasse in jeder Schule eine Leitung haben soll. Deshalb hat die Bezirksregierung bei den Grundschulen angefragt, wie es bei Leitungen der vierten Klassen aussieht und bei Lehrern ohne Klassenleitung. Dabei handele es sich um eine Bestandsaufnahme. Übrigens haben sich bereits 14 Lehrer aus dem Kreis Coesfeld freiwillig gemeldet, die im Ruhrgebiet aushelfen möchten, sagt die Bezirksregierung. Das Verfahren stehe ganz am Anfang. Klar sei aber, drei Wochen vor Beginn der Sommerferien sollen in Sachen Abordnungen alle Entscheidungen gefallen sein. Das neue Verfahren findet Simone Flissikowski von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für den Kreis auf den ersten Blick gerechter als das alte. Zumindest in der Theorie. Skeptisch ist auch der Verband für Bildung und Erziehung für den Kreis. Es fehle ihm genauso wie der GEW in dem Verfahren an Transparenz und Einblick in den genauen Ablauf des Verfahrens. Denn nach welchen Kriterien die Bezirksregierung bewertet, hätte sie noch nicht dargelegt. Wie es in diesem Jahr mit den Abordnungen aus- und weitergeht– Radio Kiepenkerl bleibt dran.

Anzeige
Anzeige
Anzeige