
Und weiter steigen die Zahlen der Corona Neuinfektionen. Das Kreisgesundheitsamt meldet am Dienstag 25 Fälle. Das sind fast doppelt so viele wie am Vortag. In Lüdinghausen gibt es die meisten neuen Fälle. Aus Billerbeck, Coesfeld, Dülmen und Havixbeck sind keine Neuinfektionen gemeldet. Fünf Menschen liegen in Krankenhäusern in Dülmen, Nottuln und Coesfeld, allerdings nicht auf Intensivstationen. Bislang behandeln die Krankenhäuser im Kreis noch keine Intensivpatienten. Doch das kann sich schnell ändern, befürchet die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Es sei möglich, dass es Ende November mehr Intensivpateinten gebe, als zur Hochzeit in der ersten Welle. Für die Christophoruskliniken in Coesfeld, Dülmen und Nottuln sei es zwar schwer abzuschätzen, wie sehr sich die Situation tatsächlich zuspitzt. Sollte es aber soweit kommen, wären die Krankenhäuser gewappnet. Bei Bedarf könnten Anästhesiepfleger die Teams auf den Intensivstationen unterstützen, also Mitarbeiter, die normalerweise Narkose-Patienten betreuen. Diese Mitarbeiter seien für die Pflege von Intensivpatienten geschult und könnten deshalb kurzfristig einspringen. Natürlich fehlen dann wiederum im Anästhesiebereich Pfleger. Die Christophorus-Kliniken müssten dann weniger dringende Operationen verschieben. Spitze sich die Lage auf den Intensivstationen zu, sei es wichtig, geschulte Pfleger einzusetzen. Sagt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe. Dennie Arbeit in der Intensivmedizin sei hochkomplex. Es sei nicht möglich, normale Pfleger einfach so auf Intensivstationen zu versetzen.