
Demnach hat es im vergangenen Jahr über 10 Prozent mehr Fälle gegeben als im Vorjahr. In diesem Jahr setzt sich die Tendenz fort. Seit Jahresbeginn gab es schon knapp 160 Fälle. Das sind fast drei Mal so viele wie zur selben Zeit im Vorjahr. Noroviren sind hochansteckend und verursachen Übelkeit, heftiges Erbrechen und Durchfall. Sie übertragen sich meist durch eine Schmierinfektion. Besonders schnell verbreiten sie sich, wo viele Menschen zusammenkommen. Beispielsweise in Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen. Kleinkinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet. Regelmäßiges Händewaschen schützt. Und Betroffene sollten bis zwei Tage nach Abklingen der Symptome möglichst abgeschirmt bleiben, um niemanden anzustecken. Im Idealfall nutzen sie eine separate Toilette. Durch die strengen Hygieneregeln während der Pandemie war die Zahl der Norovirus-Infektionen stark gesunken. Seit dem Wegfall der Regeln steigt sie wieder.