
Was passiert, wenn in wichtigen Bereichen reihenweise Menschen erkranken oder durch Quarantäne ausfallen? Feuerwehren und Rettungsdienst im Kreis Coesfeld sind dafür gerüstet. Sie haben Kontakte auf das absolut Nötigste reduziert. Das heißt Besprechungen finden möglichst online statt. Es gibt feste Teams, damit bei einer Infektion nur eine Gruppe und nicht mehrere betroffen sind. In speziellen Plänen ist genau geregelt, wer für wen bei einem Ausfall einspringt. Das soll garantieren, dass ein Ersatz immer schnell zur Stelle ist. Sollte sich die Lage zuspitzen und es fallen in einem größerem Umfang Leute aus, greifen Notfallpläne. Statt in drei müssten die Teams dann in zwei Schichten arbeiten - also länger. Die Christophorus-Kliniken in Coesfeld, Dülmen und Nottuln sind ebenfalls vorbereitet. Sie haben unter anderem Intensivpfleger angesprochen, die inzwischen auf anderen Stationen arbeiten und diese frisch geschult. Bei Bedarf könnten sie die Teams auf den Intensivstationen unterstützen. Zusätzlich gibt es eine Liste mit Mitarbeitern in Elternzeit, die vorübergehend einspringen könnten.