
Zumal viele Mitarbeiter in den Kliniken fehlen, weil sie selbst infiziert oder in Quarantäne sind. Zeitweise sind die Lücken so groß, dass in den Kliniken Betten frei bleiben müssen, weil es nicht genügend Mitarbeiter gibt um die Patienten zu versorgen. In anderen Kliniken sieht es ähnlich aus. Das wirkt sich massiv auf den Rettungsdienst aus, sagt der Chef des Deutschen Roten Kreuzes Christoph Schlütermann. Die Rettungskräften hätten oft weitere Anfahrtswege.
Zusätzlich wirkt sich der Streik an den Unikliniken aus. So verlegt die Uniklinik Münster zum Beispiel Patienten nach spezielle Behandlungen früher als üblich zurück in die Christophorus-Kliniken nach Coesfeld, Dülmen und Nottuln. Auch bringen Rettungsdienste aus Nachbarkreisen vermehrt Patienten, die sie sonst nach Münster gefahren hätten.