
Er darf Leerrohre für eine mögliche zweite Leitung mitplanen. Sollte ein Erdkabel künftig nicht mehr ausreichen, um die Windenergie durch´s Land zu transportieren, ließe sich durch die dann schon verlegten Leerrohre schnell ein zweites Erdkabel einziehen. Es wäre dann nicht noch einmal nötig alles aufzureißen. Noch ist nicht entschieden, wo genau die unterirdische Stromautobahn künftig langführt. Im Kreis Coesfeld prüft Amprion gerade zwei Varianten: Die eine führt an Darfeld, Billerbeck, Coesfeld und Lette vorbei. Die andere an Holtwick und Goxel. Nach den Sommerferien will der Netzbetreiber vorstellen, welche Variante seiner Meinung nach die Beste wäre. Danach startet das Genehmigungsverfahren. Sie bekommen Gelegenheit sich zu äußern, genauso wie die betroffenen Städte und Gemeinden. Über der unterirdischen Trasse muss künftig ein 30 Meter breiter Schutzstreifen frei bleiben. Einen Übersichtsplan mit den möglichen Verläufen der Stromautobahn durch den Kreis Coesfeld finden Sie HIER.