
KREIS: Politiker zu Wahlen im Osten
Die CDU steht nach den Wahlergebnissen in Sachsen und Thüringen vor der Frage ob und wie eine Regierung möglich ist. Mit der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften AfD möchte sie dort nicht regieren. Das sieht auch der CDU Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann aus Havixbeck so. Es müsse viele Gespräche geben.
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Wichtig sei, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Das will auch die SPD im Kreis Coesfeld um den Kreisvorsitzenden Johannes Waldmann aus Ascheberg. Er will das Profil seiner Partei außerdem bis zur Bundestagswahl im kommenden Jahr schärfen, damit sich die SPD mit ihren Themen deutlich von anderen Parteien abhebe. Meinungsverschiedenheiten müssten jetzt hinter den Kulissen geklärt werden, es könne nicht sein dass sich alle in der Regierungskoalition jetzt weiter um sich selbst kümmern, sagt Anne-Monika Spallek, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Billerbeck. Es sei an der Zeit sich in der Bundesregierung auf verbliebene Schnittmengen zu konzentrieren. Die SPD hat in Sachsen und Thüringen nur einstellige Ergebnisse erzielt. Die FDP schafft es in keinen Landtag. Die Grünen sind schwach. Die AfD ist in Thüringen stärkste Kraft, in Sachsen ist sie nur knapp hinter der CDU. Das BSW, Bündnis Sarah Wagenknecht, schafft aus dem Stand zweistellige Wahlergebnisse.