
Künftig soll es für sie einfacher sein, qualifizierte Mitarbeiter aus dem Ausland anzuwerben. Heute hat der Bundesrat das Fachkräfteeinwanderungsgesetz gebilligt. Die Industrie- und Handelskammer für den Kreis Coesfeld sieht es zumindest als wichtigen Fortschritt an. Ob es den Betrieben und Unternehmen im Kreis tatsächlich die so dringend benötigten neuen Mitarbeiter bringt, zeige sich erst später. Wichtig sei für die Unternehmen, dass die Verfahren möglichst zügig und einfach laufen. Die beteiligten Stellen und Behörden müssen so ausgestattet sein, dass sie Anträge schnell überprüfen und weiterleiten können. Die Zentralstelle Fachkräfteeinwanderung soll die Verfahren gebündelt bearbeiten. Sie müsse aber selbst erst einmal über ausreichend Fachkräfte verfügen, um das auch zu leisten. Wichtig wären zudem regionale Anlaufstellen, sogenannte Welcome Center, die Betriebe unterstützen. Also die nicht nur beraten, sondern auch Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern aufnehmen und später dabei helfen die neuen Fachkräfte richtig zu integrieren. Nach der Sommerpause will die Bundesregierung das Einbürgerungsrecht reformieren. Zuwanderer können dann die deutsche Staatsangehörigkeit leichter bekommen.