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KREIS: Reaktion auf Plastikabgabe
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KREIS: Reaktion auf Plastikabgabe

Bauhof-Teams im Kreis haben gut damit zu tun Müll aus Parks,von Rasenflächen und aus Böschungen zu holen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.03.2023 12:17

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Verpackungen, Tüten und sonstige Sachen fliegen vielfach in der Natur rum. Damit soll künftig Schluss sein. Der Bundestag stimmt heute über einen Gesetzentwurf ab. Danach sollen Hersteller von Einwegplastik eine sogenannte Plastikabgabe zahlen. Das Geld geht in einen Fonds. Städte und Gemeinden bekommen dadurch ihre hohen Reinigungskosten zurück. Für den Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster ist eine Herstellerabgabe einerseits eine sinnvolle Sache. Unternehmen versuchten Kosten zu sparen. Aber andererseits landen die Mehrkosten wieder bei uns, beim Verbraucher. Die Gefahr bestehe, dass der Müll weiter in der Natur lande. Schließlich habe der Verbraucher dafür bezahlt, dass jemand den Müll wegräumt. Städte und Gemeinden sollten selbst Lösungen entwickeln. Wichtig sei es beispielsweise zu prüfen, ob es überhaupt genug große Mülleimer gibt. Oft seien sie ungeeignet die Müllmenge zu fassen, die in der heutigen Zeit anfällt. Auch das reduziere letztendlich den Abfall in der Natur und spare Kosten. 

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