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KREIS: Reaktionen auf Kita-Pläne
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KREIS: Reaktionen auf Kita-Pläne

Die Pläne für einen Not-Betrieb in Kitas sorgen für Diskussionen im Kreis Coesfeld. Das Land will damit ermöglichen Kitas bei Mitarbeiter-Engpässen geöffnet zu lassen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.11.2024 14:47

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Eltern sollen so verlässlicher planen können. Im Notbetrieb soll eine Erzieherin für bis zu 60 Kinder ausreichend sein, wenn die Mindestbesetzung ansonsten durch sogenannte Ergänzungskräfte gewährleistet ist. Der Coesfelder Pfarrer Johannes Hammans sieht das kritisch. Er vertritt mit der katholischen Kirchen einen der größten Kita-Träger im Kreis. Die Standards zu senken, sei die falsche Antwort auf den Fachkräftemangel. Die Arbeiter Wohlfahrt als weiterer, großer Kita-Träger im Kreis ist grundsätzlich der Meinung, durch Ergänzungskräfte ist mehr Flexibilität möglich, um in Zeiten von Personalmangel die Betreuung weiter aufrechtzuhalten. Das Deutsche Rote Kreuz als dritter großer Kita-Träger im Kreis ist grundsätzlich der Meinung das Kompromisse in der angespannten Fachkräftesituation nötig sind und begrüßt insofern Lösungsansätze, die verhindern, dass Kitas schließen müssen. Wichtig sei jedoch dabei, darauf zu achten einzelne Erzieherinnen und Erzieher nicht zu verheizen. 

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