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KREIS: Reaktionen auf Rauchverbot im Freien
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KREIS: Reaktionen auf Rauchverbot im Freien

Nichtraucher besser vor Zigarettenqualm schützen und damit die Zahl der Krebstoten senken. Das ist das Ziel der EU-Gesundheitsminister. Sie haben heute einem Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt das Rauchen im Freien weiter einzugrenzen.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.12.2024 16:16

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Für Deutschland ist dieser Vorschlag aber nicht bindend. Und im Kreis Coesfeld nutzen sowieso schon einige Betreiber, beispielsweise von Bahnhöfen, Biergärten oder Freibädern ihr Hausrecht und verbieten das Rauchen. Hausärztin Maren Schöpp aus Senden findet das genau richtig. Auch Passivrauchen könne zu Krebs führen. Es sei wichtig gerade Kinder und Lungenkranke Menschen davor zu schützen. Außerdem würde die Akzeptanz des Rauchens in der Gesellschaft weiter abnehmen und somit vielleicht weniger Menschen zum Rauchen verführt werden. Anders sieht es Matthias Rulle vom Brauhaus Stephanus in Coesfeld. In seinem Biergarten dürfen Gäste zur Zeit rauchen. Solange sich andere Gäste nicht darüber beschweren, möchte er das auch nicht ändern. Er sorgt sich, dass durch ein Rauchverbot in Biergärten Raucher nicht mehr kommen und der Umsatz darunter leiden könnte. Dadurch könnten noch mehr Gastronomen gezwungen sein, ihre Lokale zu schließen, fürchtet er.

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