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KREIS: Reaktionen zu Bußgeldern für falsche Kontaktdaten
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KREIS: Reaktionen zu Bußgeldern für falsche Kontaktdaten

Gäste, die in Restaurants oder Kneipen falsche Angaben auf den Kontaktlisten machen, müssen künftig mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 30.09.2020 14:45

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Um bei möglichen Corona-Infektionen Kontakte verlässlich nachverfolgen zu können, sei die neue Bußgeld-Regelung sinnvoll. Das sagt der Hotel- und Gaststättenverband für den Kreis Coesfeld und das Münsterland. Die Geschäftsführerin Renate Dölling ergänzt dazu: Wirte hätten ohnehin schon Gäste angesprochen, die sich mit Phantasienamen eingetragen haben. Allerdings fehlte ihnen bisher eine Handhabe, wenn sich Gäste geweigert haben, korrekte Angaben zu machen. Das ändert sich jetzt. Weiterhin schwierig blieben jedoch Fälle, in denen der Gast nur einen anderen gewöhnlichen Namen als seinen eigenen eintrage. Allgemein sollten und dürften Wirte aus Sicht der Geschäftsführerin keine Personalausweise zur Kontrolle der Angaben verlangen. Dafür seien Ordnungämter zuständig.

Radio Kiepenkerl hat unter anderem bei den Ordnungsämtern in Dülmen und Nordkirchen nachgefragt, wie sie die neue Verordnung umsetzen wollen. Sie warten noch auf etwas Schriftliches und wollen sich erst dann äußern.

NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann aus dem Nachbarkreis Steinfurt hat heute die neuen Corona-Regeln vorgestellt. Immer wieder haben sich Gäste als Mickey Mouse, Max Mustermann oder mit anderen Phantasienamen in Kontaktlisten eingetragen. Deshalb sollen Wirte die Namenslisten jetzt kritisch prüfen und Gäste bei offensichtlichen Verstößen ansprechen.

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