Anzeige
KREIS: Risiko für Geflügelpest weiter sehr hoch
©
Das TV-Huhn "Sieglinde" wurde von einem Hund getötet. Ihre Besitzerin forder 4.000 Euro Schadensersatz vom Hundebesitzer.
Teilen:

KREIS: Risiko für Geflügelpest weiter sehr hoch

Der Kreis Coesfeld warnt Geflügelhalter jetzt noch einmal vor dem Geflügelpest-Risiko. Dieses sei weiterhin sehr hoch. Denn: Im Kreis Wesel hat sich der Verdacht auf den Ausbruch der Geflügelpest bestätigt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.12.2021 14:20

Anzeige

Bereits im November gab es bestätigte Fälle östlich vom Kreis Coesfeld - und zwar in den Kreisen Gütersloh, Paderborn und Soest und mit dem inzwischen bestätigten Ausbruch im Kreis Wesel hat sich die Situation nicht verbessert, sondern eher nochmal verschlechtert, sagt der Veterinärdienst des Kreises. Auch wenn bei Untersuchungen an Wildvögeln hier im Kreis zum Glück bisher noch keine Geflügelpest-Erreger nachgewiesen werden konnten - Geflügelhalter hier sollen besonders aufmerksam sein. Fällt Ihnen an Ihren Tieren irgendetwas auf - melden Sie sich sofort beim Veterinärdienst. Der unterstützt auch mit Rat und Tat bei Fragen. Leider nehmen es ein paar wenige Geflügelhalter trotz der angespannten Lage aber nicht so ernst mit den Schutzmaßnahmen, sagt der Kreis. Beispielsweise überprüften Sie einen Rinderhalter. Der hatte seine freilaufenden Enten und Hühner aber nicht angemeldet- obwohl es dafür ja eine Anmeldepflicht gibt. Der Landwirt muss jetzt mit einem Bußgeld rechnen. Denn es kann schnell gehen, die Geflügelpest hier einzuschleppen. Ende November hatte ein Händler von außerhalb einige Geflügelhalter mit Junghennen beliefert. Ein Tag danach brach in deren Herkunftsbestand die Geflügelpest aus - dieses Mal hatten die Junghennen noch Glück, sie hatten sich nicht infiziert. Das hätte aber auch ganz anders sein können, warnt der Kreis-Veterinärdienst. Zum Kreis-Veterinärdienst geht es HIER.

Anzeige
Anzeige
Anzeige