
Eine Rotaviren-Infektion ist eine melde-pflichtige Krankheit, das Kreisgesundheitsamt registriert die Fälle. Im ersten halben Jahr hat es bereits 40 Fälle aufgenommen. Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr verzeichnete das Kreisgesundheitsamt nur 16 Fälle. Im Jahr zuvor etwa doppelt so viele. Und vor der Pandemie waren es 70 Fälle im Jahr. Eingeschränkte Kontakte gibt es nicht mehr und Abstands- und Hygieneregeln geraten in den Hintergrund. Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Sie verursachen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Besonders schwer sind Säuglinge und Kleinkinder davon betroffen. Medikamente gegen Rotaviren gibt es nicht. Besonders wichtig ist es, dass die Kinder genügend Flüssigkeit bekommen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung. Da Rotaviren hochansteckend sind, können sich auch Erwachsene infizieren. Infos zum Schutz vor Rotaviren gibt es HIER.