
KREIS: Run auf Heizungsalternativen
Nach der Energiekrise im Winter, machen sich Mieter und Eigentümer im Kreis Coesfeld jetzt schon wieder Sorgen. Die Bundesregierung möchte im Sommer ein Gesetz verabschieden, wonach ab kommendem Jahr neu eingebaute Heizungen mit 65% erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Das führt jetzt schon dazu, dass es viele Anfragen bei Sanitärfirmen im Kreis gibt.
Veröffentlicht: Montag, 06.03.2023 06:32
Viele Kunden fragen zum Beispiel bei der Firma "von der Halben" Heizung und Sanitär in Herbern nach Heizungsalternativen, zum Beispiel Wärmepumpen. Doch jede Wohnung und jedes Haus sei anders, daher sei es auch nicht überall notwendig, direkt die ganze Heizung zu tauschen. Die Mitarbeiter planen jetzt extra einen Infoabend, um Fragen zu beantworten. Ähnlich ist es auch bei der Firma Ahlers Heizung, Sanitär und Elektro in Dülmen. Es gibt sehr viele Anfragen, doch viele haben auch zu wenig Geld, um jetzt die gesamte Heizung umzurüsten. Und dazu kommt ein weiteres Problem, sagt "Dirk Sobbe" Sanitär- und Heizungsbau in Lüdinghausen. Auch wenn die Kunden das Geld für eine neue Heizung investieren wollen, gibt es nach wie vor Lieferschwierigkeiten, unter anderem bei Wärmepumpen. Auch die Interessensgemeinschaft Haus&Grund sieht den Vorschlag der Bundesregierung sehr kritisch. Es sei viel zu wenig Zeit, um Heizungen umzurüsten.