
Für Lüdinghausen, Coesfeld und Dülmen sind die bisher bekannten Gründe nicht nachvollziehbar. Das Projekt soll sich auf Bahnstrecken mit dem Ziel Münster konzentrieren, sagt der Zweckverband. Es sei vorrangiges Ziel den Berufsverkehr dort zu entzerren. Züge im Halbstundentakt sollen es so für mehr Menschen attraktiv machen das Auto stehen zu lassen. Der Zweckverband verspricht die Strecke trotzdem zu stärken. Unter anderem soll es Oberleitungen geben. Denn Elektroloks sind schneller. Coesfelds Bürgermeisterin Eliza Diekmann befürchtet dennoch, dass die Strecke ins Hintertreffen gerät. Und Lüdinghausens Bürgermeister Ansgar Mertens kündigt an zusammen mit Dülmen und Coesfeld Druck auf Landes- und Bundesebene zu machen. Es fehle Geld für die Strecke - die Lücke gelte es zu schließen.
Am Nachmittag sollte der Projektleiter des Zweckverbandes im zuständigen Ausschuss des Kreises sprechen. Das fiel kurzfristig aus, weil er krank ist. Anfang September (8.9., Unterausschuss ÖPNV) gibt es einen neuen Termin