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KREIS: Schulfrei ab Montag - Kinder betreuen?
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KREIS: Schulfrei ab Montag - Kinder betreuen?

39 Coronavirus-Erkrankte sind es heute Abend im Kreis Coesfeld. Nur in den Gemeinde Rosendahl, Havixbeck, Nottuln und Nordkirchen sind noch keine Fälle bekannt.

Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2020 19:54

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Mittlerweile gibt es damit nicht mehr nur im Südkreis Corona-Virus-Erkrankte. Einen neuen Fall gibt es jetzt in Coesfeld und vier in der Stadt Billerbeck. Allen Patienten gehe es gesundheitlich vergleichsweise gut. Sie sind alle zuhause in Quarantäne. Weil es immer mehr sind, die erkranken, ist Lernen im üblichen Stil in den Schulen nicht mehr möglich. Die Schulen schließen kreisweit ab Montag und zwar mindestens bis zum 19. April, dem ursprünglichen Ende der Osterferien. Kreisweit richten viele Schulen heute Nachmittag digitale Klassenräume im Internet ein, damit Lehrer darüber oder per E-Mail weiter Kontakt zu ihren Schülern halten können. Das ist auch dahingehend wichtig, weil viele Schüler ja kurz vor dem Schulabschluss stehen...


Dementsprechend machen die Schulleiter und Lehrer gerade Pläne. Schüler sollen zuhause weiterlernen und sich vorbereiten können. Viele Lehrer koordinieren von der Schule aus den weiteren Unterricht über's Internet. Und falls die Sicherheitsmaßnahmen noch gelten, wenn wichtige Prüfungen anstehen, plant das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Lüdinghausen, die Klausuren in großen Räumen oder sogar in Turnhallen schreiben zu lassen. Hier ließe sich der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern dann einhalten.


Eltern fragen sich heute Nachmittag, wie sie ihre Kinder zuhause betreuen sollen, wenn sie selbst arbeiten müssen. Dazu richten einige Schulen - zum Beispiel die Hermann-Leeser-Realschule in Dülmen oder die Gemeinschaftsschule Ascheberg - Notfallgruppen ein. Hier gibt es Lehrer oder Betreuer, die tagsüber die Aufsicht übernehmen. Es gibt auch einige Schulen, die das für ältere Schüler anbieten. Solange das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Lüdinghausen geschlossen ist, gehen die Schüler in ihre Betriebe. Die Träger der Kindergärten im Kreis prüfen aktuell ebenfalls, ob sie Notfallgruppen für Kinder einrichten können, die zuhause nicht betreut werden können.



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