
Darüber diskutieren sie heute mit Kollegen bei einem digitalen Branchentreffen. Es gibt weiterhin einen Stau in Schlachtereien und der Platz in den Ställen ist knapp. Gastwirte kaufen jetzt im Teil-Lockdown kaum Schweinefleisch, denn Restaurants sind geschlossen. Und dann rückt die Afrikanische Schweinepest immer näher und hat sämtliche Schweinefleisch-Export-Märkte lahmlegt. Der Fleisch-Preis hat sich dadurch fast halbiert. Und das ist noch nicht alles, sagt der Billerbecker Phillip Schulze Esking, von der Interessengemeinschaft der Deutschen Schweinehalter. die Diskussionen um die Tierhaltung der Zukunft, welche Anforderungen gibt es, was soll passieren für mehr Tierwohl und wer soll das alles bezahlen? Das setzt viele Schweinebauern unter solchen Druck, dass sie im schlimmsten Falle aufgeben und Höfe nicht an die nächste Generation weitergeben. Generell sei es möglich, die Interessen von Verbrauchern, Politik und der Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen. Dazu sei es nötig, dass alle an einem Strang ziehen. Erste Schritte dazu soll es bei dem Treffen heute geben.