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KREIS: Sicherheit von Windrädern
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KREIS: Sicherheit von Windrädern

Vor zwei Jahren stürzt in Haltern ein Windrad ein, jetzt in Gescher. Im Kreis Coesfeld fragen sich danach einige von Ihnen, wie sicher Windräder grundsätzlich sind.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.07.2023 03:53

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Es gibt vorgeschriebene Kontrollen, ähnlich wie zum Beispiel bei Brücken. Sie sind alle zwei bis vier Jahre Pflicht. Je nach Typ des Windrades. Grundsätzlich für die Sicherheit der Anlagen verantwortlich sind die Betreiber. Der Kreis Coesfeld ist teilweise aber auch mit im Boot. Er muss Windräder genehmigen und überwacht dann später, ob sie Umweltregeln einhalten. Werden zum Beispiel Grenzwerte für Schattenwurf überschritten, müssen die Anlagen sich automatisch abschalten. Andere Sicherheitskriterien überprüfen externe Sachverständige. Nach dem Vorfall in Gescher tauscht sich der Kreis Coesfeld jetzt mit den zuständigen Kollegen im Nachbarkreis aus. Er prüft, ob es nötig ist Konsequenzen zu ziehen. Im vergangenen Jahr legte der Kreis Coesfeld ein Windrad bei uns wegen Rissen vorübergehend still. Erst nachdem der Betreiber das Problem beseitigt hatte, durfte es wieder anlaufen. Im Fall des umgestürzten Windrades in Gescher könnten sich nach einem allerersten Eindruck des Ordnungsamtes Schrauben gelockert haben. Gutachter müssen das noch genauer klären.  

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