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KREIS: Sicherheitsdiskussion im Fußball
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KREIS: Sicherheitsdiskussion im Fußball

Das ist heute ein großes Gesprächsthema bei Fußballfans im Kreis Coesfeld. Künftig soll es schärfere Regeln für mehr Sicherheit in großen Fußball-Stadien geben. Darüber wollten am Abend die Innenminister der Länder beraten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.12.2025 15:08

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Sie hatten unter anderem personalisierten Tickets, eine Überwachung der Besucher mit Gesichtserkennung und schärfere Stadionverbote vorgeschlagen. Die Fanszene läuft dagegen Sturm und protestiert seit Wochen. Michael König vom BvB-Fanclub in Nordkirchen findet strengere Regeln richtig, damit beispielsweise Familien mit einem guten Gefühl ins Stadion gehen können. Wichtig sei aber die Vereine mit ins Boot zu holen. Dagegen findet Andreas Göcke vom Preußen Münster Fanclub Gerties Adler aus Nottuln strengere Regeln beispielsweise bei der Einlasskontrolle nicht gut. Die Stadien seien sicher. Zu Gewalt unter Fans würde es meist außerhalb kommen. Für die Gewerkschaft der Polizei im Kreis sind strengere Regeln in Fußball-Stadien nötig. Vereine und Polizei müssten dabei eng zusammenarbeiten. Letztendlich waren die Innenminister der Länder noch vor Beginn der Konferenz am Abend von ihrem Plan abgerückt, für den Besuch von Fußballspielen personalisierte Tickets einzuführen. Bremens Innensenator sagte, das sei wegen der vielen Stehplätze in den Arenen nicht sinnvoll. Auch das Thema KI-gestützte Überwachung der Fußball-Fans mit Gesichtserkennung sei vom Tisch. Hier gebe es noch zu viele offene Fragen etwa zur Rechtssicherheit.

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