
Michael Uckelmann vom landwirtschaftlichen Kreisverband ist skeptisch, dass es heute Ergebnisse gibt. Vertreter von fast 40 verschiedenen Organisationen seien eingeladen und jeder Vertreter habe nur ein paar Minuten Redezeit. Er setzt deshalb mehr auf die Gespräche des Bauernverbands mit dem zuständigen Ministerium, zum Beispiel wenn es um die Umsetzung der Düngeverordnung geht.
Wenig Erwartungen hat auch Detlef Kröger vom Naturschutzbund in Billerbeck an den Gipfel heute. Fest stehe, dass die EU-Richtlinien für alle verbindlich seien. Ärger gibt es zwischen Deutschland und der EU zum Beispiel wegen zu hoher Nitratwerte. Er bezweifelt, dass es nach dem Treffen einen neuen Lösungsweg gibt. Die Landwirte wünschen sich mehr Mitspracherecht, wenn es um neue Regeln zum Umwelt- und Tierschutz geht.