
Kinder sollen wieder mehr Zeit mit Freunden in der echten Welt verbringen und vor bestimmten Inhalten besser geschützt sein. Tobias Höning ist Schulsozialarbeiter an der Sekundarschule in Lüdinghausen. Er sieht Verbote skeptisch. Kinder sollten den Umgang mit sozialen Medien lernen, allerdings begleitet von ihren Eltern. Wenn diese ihren Kinder ein Handy geben, seien sie in der Pflicht im Blick zu behalten, was die Kinder damit machen. Sie sollten sich dafür interessieren, auf welchen Plattformen die Kinder unterwegs sind, regelmäßig darüber sprechen und sie Nutzung kontrollieren. Denkbar sei auch bestimmte Funktionen einzuschränken. Komplette Verbote seien kaum umsetzbar, sagt Tobias Höning. Schon jetzt sei WhatsApp beispielsweise erst ab 13 Jahren erlaubt, viele Kinder hätten es aber schon früher.