
Spahn ist neuer Stellvertreter von Laschet, holte aber das schlechteste Ergebnis aller gewählten Stellvertreter. Vorher hatte er beim Online-Parteitag Armin Laschet in den höchsten Tönen gelobt. Und das obwohl eigentlich Fragen an die drei Kandidaten gestellt werden sollten. Statt einer Frage hielt Jens Spahn eine Lobeshymne auf den späteren Gewinner. Das irritierte einige Delegierte.
Radio Kiepenkerl Politikwissenschaftler Klaus Schubert von der Uni Münster sagt: Das war ungeschickt von Jens Spahn. Die Quittung habe er bei der Stellvertreter-Wahl bekommen. Das werde aber keine weitere Bedeutung für das Parteileben haben.
Klaus Schubert sieht mit der Wahl von Armin Laschet den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigt. "Das Partei-Establishment hat Kontinuität gewählt", sagt Schubert.