
Beim TuS Ascheberg ist die Situation dramatisch. Bei 1200 Mitgliedern besteht der Vorstand gerade mal aus drei Ehrenamtlichen. Viel zu wenig für die ganze Arbeit. Um das zu ändern, versucht der Verein seine Mitglieder mehr einzubinden. Außerdem sucht er zur Zeit einen Minijobber. Ähnlich geht es dem Verein Gelb Schwarz Hohenholte. Besonders verantwortungsvolle Posten, wie Abteilungsleiter, sind schwer zu besetzen. Der Verein überlegt daher seine Strukturen zu verändern und die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Arminia Appelhülsen hingegen hat Glück: Zum ersten Mal seit 10 Jahren sind alle Vorstandsposten besetzt. Sein Patentrezept: Regelmäßig das Gespräch mit den Mitgliedern suchen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl schaffen.
Im aktuellen Bericht des Kreissportbundes haben die Sportvereine deutlich an Mitgliedern gewonnen, aber im Gegenzug ehrenamtliche Mitarbeiter verloren.