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KREIS: Stellungnahmen zur Krankenhausreform
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KREIS: Stellungnahmen zur Krankenhausreform

Die Christophorus Kliniken mit Standorten in Coesfeld, Dülmen und Nottuln wollen nicht, dass geriatrische, also altenmedizinische Behandlungen, auf den Standort Nottuln spezialisiert werden. Diese Forderung hat die Klinik-Gruppe bis zum Fristende für Stellungnahmen zur Krankenhausreform ans NRW-Gesundheitsministerium geschickt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.08.2024 03:52

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Stand jetzt möchte das Ministerium als Haupt-Folge der neuen Krankenhausreform 100 Weiterbehandlungen in der Altersmedizin von Coesfeld nach Nottuln verlagern. Bei einer Verlagerung müsste das Krankenhaus in Nottuln deutlich mehr Patienten behandeln als bislang - außerdem müssten Patienten immer wieder zwischen Nottuln und Coesfeld pendeln. Ansonsten stärke der Krankenhaus-Plan die Kliniken der Christophorus Gruppe aber, sagt die Klinik-Gruppe. Alle großen Leistungsgruppen könnten weitergeführt werden, sogar Erweiterungen von Leistungen seien möglich. Die neue Krankenhaus-Reform sieht vor, dass sich die Krankenhäuser weiter spezialisieren und nur wenige Krankenhäuser seltene Behandlungen anbieten. Dabei würde dem Marienhospital in Lüdinghausen ein seltener Austausch von Hüft- und Kniegelenken wegfallen. Trotzdem sieht es sich in seiner grundsätzlichen Krankenhausstruktur ebenfalls gestärkt. Ende des Jahres entscheidet das NRW-Gesundheitsministerium, wie es mit der Krankenhausplanung weitergeht, heißt, welches Krankenhaus für welche Leistungen zuständig ist.

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