
Bereits im Januar waren die Handwerksbetriebe schlecht gestimmt, jetzt im Februar sind sie noch mieser drauf. Das liegt unter anderem an ausbleibenden Kundenaufträgen, Lieferengpässen, wenig Umsatz und einem hohen Kreditbedarf. Quer durch alle Branchen hinweg hat sich die Stimmung verschlechtert. Dazu gehören die Gesundheits- und die KfZ-Branche und die ganzen Dienstleister wie Friseure, Kosmetiker und co. Noch einigermaßen über die Runden kommt die Baubranche. Doch die Betriebe resignieren nicht. 75 Prozent haben in den vergangenen Wochen ihre Abläufe verbessert oder ihre Digitalisierung vorangebracht. Jeder vierte Betreib setzt auf mehr Marketing und bildet sich weiter, jeder siebte hat Produktneuheiten entwickelt und jeder zehnte steckt Geld in umweltfreundliche Energie. Die Handwerkskammer hat für ihre Blitz-Umfrage 660 Betriebe im Kreis Coesfeld und dem Münsterland befragt.