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KREIS: Stimmung/Vandalismus im Wahlkampf
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KREIS: Stimmung/Vandalismus im Wahlkampf

Der Bundestagswahlkampf ist diesmal kurz und deswegen teilweise auch sehr zugespitzt. Was bedeutet das für die Wahlkämpfer im Kreis Coesfeld?

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.02.2025 05:42

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An den Infoständen und bei Haustürbesuchen laufe es bislang überwiegend sachlich und respektvoll, sagen beispielsweise die Linke und die SPD. Grundsätzlich bestätigen das auch die Grünen. Einmal seien Wahlkämpfer allerdings bei einem Haustürbesuch derart beschimpft worden, dass das zu einer Anzeige bei der Polizei führte. Die FDP erlebte rund um die Abstimmung über eine schärfere Migrationspolitik verstärkt Anfeindungen. Das war auch bei der CDU so. Beide sagen: Die Situation habe sich nach wenigen Tagen wieder beruhigt. Die Parteien haben ihre Wahlkämpfer auf mögliche Konfliktsituationen eingeschworen. Teilweise gab es Infoblätter mit Verhaltenstipps, teilweise auch Schulungsangebote. Beschmierte, abgerissene oder zerfetzte Wahlplakate hat es im aktuellen Bundestagswahlkampf häufiger als bei früheren Wahlkämpfen gegeben. Die SPD beispielsweise sagt, dass Problem verschärfe sich seit der Europawahl im vergangenen Jahr. Besonders häufig sind die großen Plakatwände das Ziel von Vandalen. Das ist zum Beispiel bei der Linken so. Und an Plakaten der FDP tobten sich Unbekannte teilweise sogar mit einer Flex aus. Beschmierte oder umgerissene Plakatwände verzeichnen auch die Grünen. Teilweise reagierten sie mit speziellen Aufklebern. Deren Botschaft: Wahlplakate sind zerstörbar, der Einsatz für Demokratie nicht. Die CDU verzeichnete im Zuge der Debatte um eine Brandmauer zur AfD mehr Vandalismusfälle. Die Stimmung habe sich aber schnell wieder beruhigt.

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