
Auf der Strecke Münster-Dülmen-Ruhrgebiet soll einmal pro Stunde ein Zug fahren. Ebenso auf der Strecke Coesfeld-Billerbeck-Münster. Auf der Strecke Enschede-Lüdinghausen-Dortmund sollen die Züge im 2-Stunden-Takt fahren. Neben den Lokführerinnen und Lokführern sind erneut auch Beschäftigte in der Infrastruktur - etwa in den Stellwerken - aufgerufen, die Arbeit ruhen zu lassen. Die Bahn scheiterte am Sonntag mit dem Versuch, den Streik im Personenverkehr noch abzuwenden. Sie erklärte sich bereit, über eine Corona-Prämie für die Beschäftigten zu verhandeln. Die Gewerkschaft der Lokführer sieht darin jedoch ein „Scheinangebot“ und weitet ihren Streik wie geplant aus. Schon seit Samstag bestreikt sie den Güterverkehr.
Weitere Details zu den Ersatzfahrplänen finden Sie hier. Wichtig zu wissen: Züge anderer Anbieter sind nicht vom Lokführerstreik betroffen.