
Im Kreis Coesfeld sind drei Strecken betroffen. Auf den Strecken Münster – Dülmen – Ruhrgebiet und Coesfeld – Billerbeck – Münster sollen die Züge in einem Einstundentakt fahren und auf der Strecke Enschede – Lüdinghausen – Dortmund alle zwei Stunden. Kritik kommt vom Verkehrsclub Deutschland. Hermann-Josef Vogt, der Sprecher des VDC im Kreis Coesfeld ist der Meinung, dass der erneute Streik es vielen Menschen verleidet Zug statt Auto zu fahren. Durch die Pandemie seien dem öffentlichen Nahverkehr sowieso schon viele Kunden verloren gegangen. Er verstehe die Forderungen der Gewerkschaft der Lokführer, ein Verhandeln am Tisch wäre aber besser. Der Gewerkschaft fehlt es dafür an konkreteren Angeboten der Bahn. Lokführer Thomas Gerdes aus Havixbeck sieht dagegen keine andere Möglichkeit als zu streiken, um bessere Bedingungen und mehr Lohn für alle Eisenbahner durchzusetzen.