
Der Kreis schneidet damit noch ganz gut im NRW-Vergleich ab. Allerdings kommt die Studie zu dem Schluss, dass zu wenige Erzieher und zu große Kita-Gruppen die Bildungsarbeit beschweren. Christoph Schlütermann vom Deutschen Roten Kreuz, einem der größten Kitaträger im Kreis, sagt: Das DRK erfülle zwar die gesetzlichen Anforderung an der Mindestbesetzung des Fachkraftpersonals zu 100%, aber der Wunsch nach mehr Personal sei trotzdem da. Besonders um U3-Bereich. Dazu müsste allerdings mehr Geld fließen. Die Studie sagt außerdem: Nur knapp drei Viertel der Erzieher in NRW seien als solche ausgebildet - der Rest arbeite auf Assistenzniveau. Sowohl das DRK als auch der zweite große Kita-Träger im Kreis, die katholische Kirche, betonen, sie setzten ausschließlich auf ausgebildete Fachkräfte.