
Zukünftig sollen Notärzte per Video einigen Rettungsdiensten in Nordrhein-Westfalen helfen. Sie sind dann Telenotärzte. NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann hat dafür heute eine Absichtserklärung unterschrieben. Christoph Schlütermann, Chef des Deutschen Roten Kreuz für den Kreis Coesfeld findet das gut. Vor allem in ländlichen Regionen wie dem Kreis Coesfeld, könnten Telenotärzte den Rettungsdienst verbessern. Bisher sei aber ein Telenotarzt für den Kreis Coesfeld nicht geplant. Für eine Live-Schaltung in Bild und Ton ist ein lückenloses Mobilfunknetz im Kreis Coesfeld nötig. Das dauert aber voraussichtlich noch mehrere Jahre. Außerdem wäre ein Telenotarzt für rund 1,5 Millionen Menschen verantwortlich. Dafür müssten sich die Rettungsleitstellen der Kreise im Münsterland verbinden, sagt Christoph Schlütermann. Bis Ende 2022 soll es in jedem Regierungsbezirk mindestens ein Telenotarzt-Standort geben. Den Anfang machen Düsseldorf und die Region Ostwestfalen-Lippe.