
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres genehmigten die Behörden demnach lediglich 100 Neubauten. Im Vorjahreszeitraum waren es noch fast doppelt so viele. Hohe Zinsen, teures Bauland und steigende Baukosten seien die Gründe. Die Experten sehen einen weiteren Abwärtstrend. Um eine Kehrtwende zu erreichen, müsse der Staat handeln. Wer neu bauen will, benötige vor allem günstiges Geld. Ihr Vorschlag: Ein Bundes-Baudarlehen mit höchsten 1,5 Prozent Zinsen als Startkredit für das Wohneigentum und das für einen Kredit in Höhe von bis zu 4.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Der Staat sollte die niedrigen Zinsen dabei für 20 Jahre bieten. So eine langfristige Perspektive gebe wieder mehr Menschen die Chance zu bauen. Ein weiterer Punkt aus Sicht der Experten sind die extrem hohen Klimaschutz-Auflagen. Sie machten das Bauen extrem teuer. Der Staat sollte hier einen Gang zurückschalten.