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KREIS: Treffen zur afrikanischen Schweinepest geplant
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KREIS: Treffen zur afrikanischen Schweinepest geplant

Der Kreis Coesfeld will mit Landwirten über die Folgen des ersten Falls afrikanischer Schweinepest in Deutschland sprechen.

Veröffentlicht: Freitag, 11.09.2020 12:25

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Er plant zeitnah ein Treffen mit Vertretern aus der Landwirtschaft. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, denn bislang gibt es nur den Fall eines infizierten toten Wildschweins in Brandenburg - nahe der polnischen Grenze. Dem Kreis ist nicht bekannt, dass Landwirte aus dem betroffenen Gebiet Schweine bekommen oder dorthin liefern. Dennoch überprüfen die Tierärzte bei ihren regelmäßigen Kontrollen jetzt besonders genau, ob die Landwirte die Hygieneregeln einhalten. Der Kreis appelliert außerdem an Jäger auf mögliche Jagdreisen in die betroffene Region zu verzichten. Das sei wichtig, um ein Einschleppen der Seuche zu verhindern. Allgemein gilt: Finden Sie ein totes Wildschwein melden Sie das sofort den Behörden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat hierfür eine zentrale Rufnummer eingerichtet; diese lautet: 0201-714488 und sollte unbedingt verwendet werden. Alternativ kann ein Fund auch an die folgende Mail-Adresse gemeldet werden: nbz@lanuv.nrw.de. Ferner steht Ihnen das Veterinäramt des Kreises Coesfeld für Fundmeldungen unter der Telefonnummer 02541-183970 zur Verfügung. Der erste Fall afrikanischer Schweinepest in Deutschland gefährdet das wichtige Geschäft mit China. Schweinehalter aus dem Kreis Coesfeld befürchten einen Einfuhrstopp und große Verluste.

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