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KREIS: Überblick für Produktion von Schutzausrüstung
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KREIS: Überblick für Produktion von Schutzausrüstung

Pflegekräfte und Ärzte im Kreis Coesfeld und dem Münsterland sind derzeit auf Schutzkleidung und Atemschutzmasken angewiesen.


Veröffentlicht: Freitag, 03.04.2020 14:27

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Es ist allerdings schwierig, Nachschub zu besorgen. Und das obwohl sich Unternehmen in der Region engagieren, um dringend benötigtes Material zu beschaffen. Momentan sei es aber ein Flickenteppich bei der Verteilung, sagt ein Sprecher der heimischen Industrie- und Handelskammer. Das soll sich jetzt ändern.

Schutzanzüge, Handschuhe und Masken, aber auch medizintechnische und apothekenpflichtige Produkte oder Schutzbrillen oder Scheiben - all das ist derzeit gefragter denn je. Und es gibt Unternehmen im Kreis Coesfeld und dem Münsterland, die all das herstellen oder die Möglichkeit dazu hätten. Es fehlt nur der Überblick. Den will die Industrie- und Handelskammer jetzt schaffen. Dadurch sollen die Produkte dort ankommen, wo sie nötig sind. Dabei seien gerade die mittelständischen Betriebe oft super kreativ und geeignet, zu improvisieren, sagt der IHK-Sprecher. Unternehmer melden sich einfach bei der IHK, sagen welche Produkte in Frage kommen und wieviel die ungefähr kosten würden.

Für die Registrierung reicht eine E-Mail an: industrie@ihk-nw.de.

In dem Zusammenhang weist die IHK auch auf die noch bis zum 7. April laufende Ausschreibung des Bundesgesundheitsministeriums für „Schutzausrüstung aus deutscher Herstellung“ hin.

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